Und der Geruch nach Puderzucker reicht nicht aus.

 

Man ist umgeben von Einsamkeit,

trägt sie als Mantel mit sich herum,

wie einen Schatten,

ein stiller Begleiter,

immer bei einem.

Man watet hindurch,

langsam, Schritt für Schritt,

da die Einsamkeit an den Füßen zerrt,

einen noch weiter hinab in die Dunkelheit zieht,

wie Zement, wie Treibsand.

Und man hofft auf das Licht,

zum Greifen nah.

Es strahlt einem entgegen,

lächelt, verzückt.

Die Hand ausgestreckt danach,

verzweifelt,

der letzte Strohhalm,

die einzige Rettung.

Und man hofft,

dass das Licht einen erkennt,

die Qual sieht,

die stummen Schreie hört.

Und man hofft,

sich fallen lassen zu können,

mit dem Bewusstsein

das Licht ist da,

egal was kommt,

und beschützt einen,

rettet einen...

Aus eigener Erkenntnis.

 

Doch das Licht zerbricht,

in Tausend Puderzuckerflocken.

 

 

 

 

 

 

© Jane - 13. Februar 2013

 


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