Hinaus in die Ferne, getragen von Träumen

Träume zerfallen wie Kartenhäuser.

Wo ist sie hin, die Zeit,

als man noch unbeschwert Kind sein konnte?

Wann war das zuletzt?

Wie lange mag das her sein?

Der Boden unter meinen Füßen bricht,

der Dorn im Herzen,

des Lebens überdruss,

das Blute sich ergießt zu einem Bade,

der Herr sich dran ergötze,

welche Wonne.

 

Leg sie ab,

die deinen Flügel,

seist nicht mehr beschwingt,

fliegest nicht mehr in Freiheit hinaus.

Hinaus so frei als Kind,

voll Unbeschwertheit,

vollen Glückes,

beschwingt von Liebe,

getragen von Träume,

das Kartenhaus noch höher hinauf.

Flieg auf den Schwingen der Liebe,

stürze hinab zu Grabe.

Lebe mit Würde,

sterbe alleine,

doch lass dich tragen;

von Wissen.

Träume vergehen,

sie sind kein Ziel,

dies weis der Engel gewiss,

weil dieser einst fiel.

 

 

 

 

 

 

 

© Gina (02. november 2010)


 

 

 

 

 

 

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0