Von dir, DIR, mir und dem Ende

Und wieder verfalle ich in meine kleine Depression.

Ich sehe hinab in die Tiefe

und denke zum ersten Mal seit langem nicht an Selbstmord.

Ich lebe dazwischen,

zwischen Leben und Tod,

doch das Leben bestrebt mich nun mehr,

der Tod wirkt irrelevant.

Kein Grund zur Lösung.

Ich bin im Reinen mit dem Leben,

verabscheue den Tod,

doch Depressionen habe ich dennoch.

Wieder kommt die Zeit,

wo ich an dich denke,

dich vermisse.

Ich träumte von dir, vom Tod.

Doch es geht mir gut,

denn ich träume auch von DIR

und das macht mich glücklich.

Selbst wenn du mich jeden Tag

in ein Wechselbad der Gefühle stürzt.

Ich mich täglich zwischen Höhen und Tiefen befinde.

Mir geht es gut,

denn sonst würde ich hinabblicken,

hinab in die Tiefe.

Und mir bildlich vorstellen,

wie mein Körper

auf dem Boden aufschlägt.

 

 

 

 

 

 

 

© Gina (22. oktober 2010)

 

 

 

 

 

 

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