Dear Mr. M.

Ich liebe die Art,

wie du mit mir sprichst,

deinen Duft,

wenn du dich zu mir herunterbeugst.

 

Ich liebe deinen Humor,

die Art, wie du dich bewegst,

mich ansiehst.

Ich liebe dein Lachen,

deine Stimme.

 

Ich liebe,

die möglicherweise versteckten Zeichen,

die du mir gibst,

die mir sagen,

dass du mich magst.

Ich liebe deine Art,

mich Dinge zu fragen,

die du nicht verstehst.

 

Ebenso liebe ich auch,

wie du mir Sachen erklärst,

welche Geduld du dafür aufbringst.

 

Und doch,

wünschte ich trotz allem,

ich könnte dich hassen.

Den Kopf hast du mir verdreht,

Tag für Tag wird es noch schlimmer.

Doch nichts fruchtet ...

 

Ich ertrage deine Anwesenheit schwer,

dein Anblick, so schön er auch ist,

schmerzt mich.

Es durchbohrt mich,

wie die Spitze eines Dolches.

 

Gib mir einen Grund,

dich zu hassen,

damit ich dich vergessen kann!

 

Ich hasse dich!

Ich hasse dich, weil ich dich liebe.

 

Du strapazierst meine Geduld,

wie ein Faden, der bald reißt.

Was willst du von mir?

Was ich von dir will ist offensichtlich.

 

Du machst mich fertig,

Tag für Tag.

Und doch kann ich dich nicht loslassen.

Ich komm nicht von dir weg.

 

Immer wenn ich es versuche,

kommt irgendetwas,

was dich noch näher an mich bindet.

 

Das Schicksal spielt mir einen Streich,

quält mich;

es blutet mir das Herz aus.

Und doch warte ich,

ich warte vergebens.

Weil nichts fruchtet.

 

Lebe wohl,

Mr. M.,

spiel keine Spielchen mehr mit mir.

Lass mich in Frieden gehen,

dich vermissen,

vergessen,

und nicht hassen.

 

 

 

 

 

 

 

© Gina (30. oktober 2010)

 

 

 

 

 

 

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