Wiedergeburt / Alles ist erleuchtet

ich schlafe,

träume, von inneren frieden,

von freiheit, davon zu fliegen.

 

langsam erwache ich,

öffne meine augenlider.

alles ist dunkel,

schwarz.

ich kann nichts sehen, nichts erkennen.

ein kokon umgibt mich,

schließt mich ein.

eine mauer hindert mich daran,

zu fliegen, mich zu bewegen.

frei zu sein.

 

ich sehne mich nach sonnenlicht.

kann es kaum erwarten,

frei zu sein.

noch bin ich eingesperrt, befinde mich in einer dunklen kiste.

einem gefängnis, einem käfig.

 

tage vergehen,

wann ist es wohl soweit?

voller erwartungen, was mich dort draußen,

draußen in freiheit, alles noch erwartet.

 

die dunkelheit scheint mich aufzufressen,

ich bin in panik, habe angst.

angst, den sprung nicht zu schaffen!

wirr blicke ich umher, taste nach den wänden, die mich umschließen,

festhalten.

doch nichts geschieht;

bis irgendwann,

ein kleines geräusch, beinahe nicht zu hören,

beinahe lautlos.

knacks!

ich halte die luft an,

stille.

knacks!

licht bricht herein, blendet mich.

erneut; knacks!

sonnenstrahlen durchfluten die dunkelheit.

 

der käfig bricht, die mauern fallen.

der klang der freiheit übertönt die warmen strahlen der sonne.

der horizont erleuchtet,

blitzt im schein der aufgehenden sonne.

 

ich bin frei!

breite die schwingen aus;

fliege in die welt hinaus;

und entdecke, was mir die welt zu bieten hat.

 

 

 

 

 

 

© Gina (24. juni 2010)

 

 

 

 

 

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